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Motten im Teppich: Diese Tipps helfen wirklich


So erkennst du Mottenbefall
Motten im Teppich: Erste Hilfe
Hausmittel zum Vertreiben
Welche Teppiche sind anfällig?
Was mögen die Tierchen nicht
Vorsicht mit der Chemie-Keule

Motten im Teppich: Diese Tipps helfen wirklich

Ausgewachsene Motten erinnern an kleine bräunliche Falter und sind gar nicht die Übeltäter an sich. Die gefürchteten Löcher fressen nur die Larven der Tiere. Sie schlüpfen aus den durchschnittlich 200 Eiern, die ein Weibchen der Gattung Tineola legt, fühlen sich richtig wohl in unseren Häusern und ernähren sich am liebsten von Wolle und Seide.

Was hat das nun mit Deinem Teppich zu tun? Ob Du es glaubst oder auch nicht, auch er kann die Motten bekommen. Bevor Du jetzt in Panik verfällst, will ich Dir lieber erst einmal verraten, woran Du erkennen kannst, ob Du Dir Sorgen machen musst.

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Woran Du erkennst, ob in Deinem Teppich Motten leben

  • Neuerdings hat Dein Teppich dünne Stellen und kleine Löcher, die Du Dir nicht erklären kannst.
  • Du findest schwarze Krümel auf dem Teppich, die Du Dir nicht erklären kannst (wahrscheinlich handelt es sich dabei um den  Kot der Mottenlarven).
  • Du entdeckst gelblich-weiße Larven. (Je nach Alter und Entwicklungsstadium kann ihre Größe von 1 Millimeter bis zu fast 1 Zentimeter schwanken.)
  • Du entdeckst komische Hüllen in verschiedenen Größen, von denen Du nicht weißt, wo sie herkommen. (Die werden abgestriffen, wenn sich die Larven häuten. Das passiert bis zur Verpuppung sogar mehrmals.)
  • Nach Eiern wirst Du mit dem bloßen Auge vergeblich suchen, denn sie sind nur 0,6 mm groß.

Ich hoffe, nichts davon trifft auf Deinen Teppich zu. Wenn aber doch, dann brauchst Du nicht zu verzweifeln. Mit einigen Tricks kannst Du der Plage entgegenwirken. Wichtig ist, dass Du sofort handelst, wenn Du das Malheur entdeckt hast.

Motten im Teppich: Erste Hilfe

  • Zuallererst solltest Du den befallenen Teppich isolieren. Bringe ihn in einen Raum, in dem sich keine weiteren Textilien befinden. Das kann der Schuppen, der Keller oder die Garage sein. Notfalls bringst Du ihn nach draußen.
  • Sauge beide Teppichseiten ab und entsorge unbedingt den Staubsaugerbeutel, auch wenn er noch nicht voll ist.
  • Im Winter kannst Du den Teppich einfach einige Tage bei Minusgraden draußen lassen. Mottenlaven mögen keine Kälte. Kleinere Brücken kannst Du eventuell in die Gefriertruhe packen. Da solltest Du auch alle Kissen und Kuscheltiere für einige Tage deponieren.
  • Da die Larven auch keine Hitze vertragen, könntest Du den Teppich mit in die Sauna nehmen, wenn Du eine Dein eigen nennst. (In eine öffentliche Sauna wird man Dich mit Deinem Teppich nicht hineinlassen. Selbst das Argument, dass Du Deinen fliegenden Teppich nicht aus den Augen lassen willst, wird nicht helfen.)
  • Es gibt noch eine Reihe von Mitteln aus der Kategorie "chemische Keule", die Du im Supermarkt findest. Bevor Du dazu greifst, solltest Du aber unbedingt das Kleingedruckte auf der Rückseite lesen. Nicht alles ist umweltfreundlich oder für Haushalte mit Kindern oder Tieren geeignet.
  • Dann solltest Du unbedingt eine Großinspektion in der ganzen Wohnung durchführen. Die Mottenlarven fressen alles, was irgendwie nach Textilien schmeckt. Dazu gehören auch Kleidung, Wäsche, Gardinen und auch die Hundedecke oder das Katzenhäuschen aus Filz.

Motten im Teppich: Hausmittel zum Vertreiben

  •  Motten hassen den Geruch von Lavendel und Zedernholz. Außerdem mögen sie auch keine Mottenkugeln. Aber wer mag die schon?
  • Es gibt Pheromonstreifen, die die Männchen anlocken und so verhindern, dass die Weibchen befruchtet werden. Damit fällt das Eierlegen aus, und die nächste Mottengeneration wird nicht auf Deinen Teppich losgelassen.
  • Schlupfwespen sind die wahrscheinlich größten Feinde der Motten. Sie legen ihre Eier in den Motteneiern ab und verhindern so, dass neue Larven das Licht der Welt erblicken. Allerdings teilst Du Deine Wohnung in diesem Fall mit anderen Insekten. Das muss man mögen.
  • Kontrolle, Kontrolle und nochmals Kontrolle. Vor allen Dingen, wenn Du schon einmal Probleme mit Motten hattest. Es ist wichtig, ein Auge auf die Stellen zu haben, wo sich die kleinen Ungeheuer am liebsten aufhalten. Das können dunklere Ecken und Stellen unter den Schränken sein.
  • Oft wird im Internet auch das regelmäßige Teppichsaugen empfohlen. Ich gehe jetzt einfach mal davon aus, dass Du das regelmäßig machst.
  • Ich mag alte Sachen und stöbere gern auf Flohmärkten oder bei älteren Verwandten nach hübschen Teilen. Wenn es Dir auch so geht, dann vergiss nicht, dass man sich mit so einem Schnäppchen auch schon mal eine Laus in den Pelz, beziehungsweise eine Motte in den Teppich setzen kann. Ich finde es daher besonders wichtig, dass Du gebrauchte Textilien, Polstermöbel und Teppiche genau anschaust, bevor Du sie in deiner Wohnung platzierst.

 

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Vorbeugen

Motten im Teppich: Welche Teppiche sind anfällig dafür?

  • Teppiche aus naturbelassener Wolle oder Seide
  • Teppiche mit grober Wolle oder lockerer Textur
  • Ware, die Du direkt vom Bauernmarkt oder auf einem Basar kaufst
  • Alle Teppiche, die intensiv nach Wolle oder Wollschweiß riechen
  • Teppiche, die wenig bewegt oder kaum genutzt werden

Motten im Teppich: Was können diese Tierchen nicht leiden?

Motten fühlen sich nicht nur durch die bereits genannten Hausmittel gestört, sondern mögen es auch nicht, wenn der Teppich häufig begangen wird. Außerdem meiden sie möglichst helle Orte. Motten legen ihre Eier nur an Plätzen ab, wo sie ungestört sind. Omas zusammengerollter Teppich, der ganz hinten in der Bodenkammer liegt, und von dem Du Dich aus emotionalen Gründen nicht trennen magst, den finden sie natürlich ideal.

Immer wieder liest man im Internet den Hinweis, dass Motten auch Zeitungspapier verabscheuen. Wenn Du eine Lage Tageszeitungen unter dem Teppich auslegst, solltest Du in Zukunft von den Plagegeistern verschont bleiben. Niemand weiß genau, warum das so ist, aber wenn es funktioniert, ist es ein tolles Ergebnis, das Du mit wenig Aufwand erzielen kannst. Willst Du einen Teppich für längere Zeit lagern, dann kannst Du Dir die Abneigung der Motten gegen Zeitungspapier zu Nutze machen, indem Du erst die Tageszeitung darauf auslegst und dann alles zusammen einrollst.

Neben Lavendel und Zirbenholz gibt es noch weitere Gerüche, die abschreckend auf Motten wirken. Dazu gehören Zitrone, Thymian und Essig.

Achtung

Motten im Teppich: Vorsicht bei der chemischen Keule

Es gibt eine Menge verschiedener Mittel, um Teppichmotten zu beseitigen oder den Teppich vor Motten zu schützen. Sie enthalten meist Biozidprodukte und sollten vorsichtig verwendet werden. Vor dem Kauf und vor allem vor dem Gebrauch solltest Du die Verwendungshinweise und die Produktinformationen genau lesen. Kinder und Säugetiere dürfen nicht mit Anti-Motten-Sprays in Berührung kommen. Enthält das Mittel den Wirkstoff Permethrin, reagieren Katzen besonders empfindlich auf den Einsatz.

Aber auch wir Menschen bleiben von den Nebenwirkungen nicht verschont. Diese können je nach verwendetem Mottenschutzmittel recht heftig werden und reichen von Schwindel über Kopfschmerzen bis hin zu Übelkeit, Hautausschlägen und mehr.

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